Geschichte von Obernkirchen

Geschichte von Obernkirchen

Overenkerken anno 1489

Geschichtsdaten:
775 Erste urkundliche Erwähnung eines Castrum Bukkaburg (Alte Bückeburg) beim Rückmarsch des siegreichen Karolingischen Heeres aus Sachsen.
815 Erste Klostergründung innerhalb des Bistums Minden.
924 Die Ungarn unternehmen einen großen Beutezug durch Italien und Frankreich, kehren durch Franken und Niedersachsen zurück und streifen dabei durch das Nord-Östliche Westfalen; das Stift Herford und wahrscheinlich auch die Stifte Möllenbeck und Obernkirchen werden überfallen und zerstört, Minden dagegen bleibt – vielleicht wegen seiner geschützten Lage und seiner Befestigung – unbehelligt.
Quelle: Chronik der Stadt Minden
1167 Erste urkundliche Nachricht über das Kloster Obernkirchen.
1181 Verleihung der Marktgerechtigkeit durch Kaiser Friedrich I. Barbarossa.
1473 Das Kloster Obernkirchen wird in ein Augustiner-Nonnenkloster umgewandelt.
1498 Urkundlicher Nachweis über den Schaumburger Steinkohlenbergbau.
1500 Obernkirchen brennt nieder.
1565 Verleihung des Fleckenrechtes.
1615 Verleihung der Stadtrechte.
1618 Im Dreißigjährigen Krieg 1618-1648, wird Obernkirchen 14 mal geplündert.
1625 Der Pest fallen in Obernkirchen 677 Menschen zum Opfer.
1648 Obernkirchen kommt zu Hessen-Kassel.
1799 Errichtung einer Glashütte.
1805 Zuordnung Obernkirchens zum Königreich Westfalen bis zum Jahre 1813.
1853 Gründung der Maschinenfabrik Bornemann.
1873Entstehung der Bergvorschule in Obernkirchen.
1900 Fa. Heye-Glasfabrik baut eine Arbeitersiedlung.
1900 Inbetriebnahme der Rinteln-Stadthagener Eisenbahn.
1901 Die wirtschaftliche Frauenschule Obernkirchen (1901-1971) nimmt ihren Betrieb auf.
1907 Aufnahme des Betriebs von Brikettfabrik und Liethstollen.
1932 Zuordnung Obernkirchens zum Regierungsbezirk Hannover.
1933 Am 6. Juni wurde der sozialdemokratische Bürgermeister Dr. Henkelmann abgesetzt.
1933 Durch die Egry-Stiftung wird ein Altersheim für minderbemittelte Bürger gebaut.
1938 In der Nacht vom 9. auf den 10. November werden die Inneneinrichtung der Obernkirchener Synagoge zerstört und die Thorarollen im Gebäude verbrannt.
Jüdische Geschichte in Obernkirchen
1954 Anschluß von Beeke und Rösehöfe an Obernkirchen.
1961 Stillegung der Bergbaubetriebe in Obernkirchen.
1969 Städtepartnerschaft zwischen Obernkirchen und La Flèche.
1974 Anschluß von Krainhagen, Röhrkasten, Gelldorf und Vehlen an Obernkirchen.
1999 HEYE-GLAS feiert 200jähriges Firmenjubiläum.
2001 Insolvenz der Hermann Heye KG.
2003 Mit Wirkung vom 01.01.2003 übernimmt der irische Behälterglashersteller Ardagh im Rahmen eines Asset Deals sowohl den Geschäftsbereich Behälterglas mit den Werken Obernkirchen und Germersheim als auch den Geschäftsbereich Heye International. Beide Geschäftsbereiche werden getrennt voneinander als selbständige GmbH´s (HEYE-GLAS GmbH und Heye International GmbH) unter einer von Ardagh geleiteten Holding geführt.
2008 Sensationelle Dinosaurierfährten werden in den Obernkirchener Sandsteinbrüchen entdeckt.

Historische Ansicht aus den Anfängen der Heye-Glasfabrik
Meilensteine der Firmengeschichte

Maschinenfabrik Bornemann
Die Geschichte der Obernkirchener Schlosserdynastie Bornemann

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