Bergstadt Obernkirchen

Bergstadt-Obernkirchen2016Obernkirchen-Info

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Spaziergang durch Obernkirchen

Marktplatz Obernkirchen

Marktplatz Obernkirchen

Oetkerhaus

Oetkerhaus in Obernkirchen:
Am 6. 1. 1862 wurde in Obernkirchen der deutsche Industrielle Dr. August Oetker geboren. August Oetker ist der Erfinder des Backpulvers.

Museum Obernkirchen

Berg- und Stadtmuseum Obernkirchen:
Das Gebäude wurde 1844 erbaut und war lange Zeit die 1. Stadtschule in Obernkirchen.
Hier wurde am 30. 9. 1863 Reinhard Scheer geboren. Admiral Reinhard Scheer war Führer der Deutschen Hochseeflotte in der Skagerrakschlacht am 31. 5. 1916.

Rote Schule

Rote Schule Obernkirchen:
Die Rote Schule wurde im Jahre 1898 eingeweiht. Sie wurde von dem berühmten Architekten Lorenz aus Hannover entworfen. Heute ist die Schule das Gemeindezentrum der ev. Kirche in Obernkirchen.

Transformatorenhaus

Transformatorenhaus:
Bergamtliches Transformatorenhaus von 1904/1905, erbaut durch Fa. H. Behrens. Somit war Obernkirchen einer der ersten Orte im Schaumburger Land, der mit Strom versorgt wurde.

Stiftskirche (St. Marien)

Stiftskirche (St. Marien) in Obernkirchen

Stiftsmauer

Stiftsmauer von Obernkirchen

Katholische Kirche

Katholische Kirche Obernkirchen:
Die katholische Kirche wurde am 8. Juli 1908 vom Bischof von Fulda geweiht. Die Kirche ist im neugotischen Stil erbaut.

Amtsgericht Obernkirchen

Amtsgericht Obernkirchen:
Gebäude des kgl. Amtsgerichts von 1911. Das hintere Gebäude ist das ehemalige Frauengefängnis mit Gefängnishof. Das Amtsgericht Obernkirchen wurde Anfang der 70er Jahre aufgelöst.

Liethstollen Obernkirchen

Stolleneingang Liethstollen aus dem Jahre 1902:
Als im Jahre 1960 der Abbau der Steinkohle im Schaumburger Land eingestellt wurde, ging eine jahrhundertealte Bergbautradition zu Ende.
Geblieben sind im Bückeberg und Umgebung Industriedenkmäler aus dieser Zeit.

Brikettfabrik

Ruine der Brikettfabrik Obernkirchen aus dem Jahre 1906.

Liethhalle

Liethhalle Obernkirchen:
Oberhalb von Obernkirchen steht am Waldrand des Bückeberges eine Halle, ganz aus Holz gebaut. Liethhalle (Bergmannshalle) heißt das Gebäude, nach dem Platz, auf dem es 1933 errichtet wurde. Es ist ein Stück Erinnerung an die große Zeit des Bergbaus im Schaumburger Land. Hier fanden früher die zünftigen Bergmannsfeste statt. Die Halle ist viel älter und stand vorher zu gleichem Zweck in Sülbeck. Weil aber die Pacht zu teuer wurde, baute man sie dort ab und in Obernkirchen wieder auf. Heute wird die Halle noch für viele Feste genutzt.

Obernkirchener Sandsteinbrüche

Obernkirchener Sandsteinbrüche:
Seit der Gründung des Klosters und der Errichtung der romanischen Klosterbasilika im Jahre 1167 bestimmt das Brechen und die Bearbeitung des Sandsteins aus den Kammlagen des Bückeberges, die Geschichte des Ortes Obernkirchen. Der Sandstein hat eine hohe Qualität.
Einige Gebäude, zu deren Bau oder Restaurierung Obernkirchener Sandstein verwendet wurde:
Rathaus in Antwerpen/Belgien, Kathedrale in Baltimore/USA, Elisabethkirche in Basel/Schweiz, Nationaldenkmal in Belem do Para/Brasilien, Börse in Bergen/Norwegen, Siegessäule in Berlin, Rathaus in Bremen, Friedenspalast in Den Haag/Niederlande, Villa Hügel in Essen, Börse in Hamburg, Kölner Dom, Börse in Königsberg, Schloß Rosenberg in Kopenhagen/Dänemark, Schloß Zarskoje Selo bei St. Petersburg/Rußland, Schloß in Oldenburg, Ulmer Münster, Schloßkirche in Wittenberg.

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Geschichte von Obernkirchen

Overenkerken anno 1489

Geschichtsdaten:
775 Erste urkundliche Erwähnung eines Castrum Bukkaburg (Alte Bückeburg) beim Rückmarsch des siegreichen Karolingischen Heeres aus Sachsen.
815 Erste Klostergründung innerhalb des Bistums Minden.
924 Die Ungarn unternehmen einen großen Beutezug durch Italien und Frankreich, kehren durch Franken und Niedersachsen zurück und streifen dabei durch das Nord-Östliche Westfalen; das Stift Herford und wahrscheinlich auch die Stifte Möllenbeck und Obernkirchen werden überfallen und zerstört, Minden dagegen bleibt – vielleicht wegen seiner geschützten Lage und seiner Befestigung – unbehelligt.
Quelle: Chronik der Stadt Minden
1167 Erste urkundliche Nachricht über das Kloster Obernkirchen.
1181 Verleihung der Marktgerechtigkeit durch Kaiser Friedrich I. Barbarossa.
1473 Das Kloster Obernkirchen wird in ein Augustiner-Nonnenkloster umgewandelt.
1498 Urkundlicher Nachweis über den Schaumburger Steinkohlenbergbau.
1500 Obernkirchen brennt nieder.
1565 Verleihung des Fleckenrechtes.
1615 Verleihung der Stadtrechte.
1618 Im Dreißigjährigen Krieg 1618-1648, wird Obernkirchen 14 mal geplündert.
1625 Der Pest fallen in Obernkirchen 677 Menschen zum Opfer.
1648 Obernkirchen kommt zu Hessen-Kassel.
1799 Errichtung einer Glashütte.
1805 Zuordnung Obernkirchens zum Königreich Westfalen bis zum Jahre 1813.
1853 Gründung der Maschinenfabrik Bornemann.
1873Entstehung der Bergvorschule in Obernkirchen.
1900 Fa. Heye-Glasfabrik baut eine Arbeitersiedlung.
1900 Inbetriebnahme der Rinteln-Stadthagener Eisenbahn.
1901 Die wirtschaftliche Frauenschule Obernkirchen (1901-1971) nimmt ihren Betrieb auf.
1907 Aufnahme des Betriebs von Brikettfabrik und Liethstollen.
1932 Zuordnung Obernkirchens zum Regierungsbezirk Hannover.
1933 Am 6. Juni wurde der sozialdemokratische Bürgermeister Dr. Henkelmann abgesetzt.
1933 Durch die Egry-Stiftung wird ein Altersheim für minderbemittelte Bürger gebaut.
1938 In der Nacht vom 9. auf den 10. November werden die Inneneinrichtung der Obernkirchener Synagoge zerstört und die Thorarollen im Gebäude verbrannt.
Jüdische Geschichte in Obernkirchen
1954 Anschluß von Beeke und Rösehöfe an Obernkirchen.
1961 Stillegung der Bergbaubetriebe in Obernkirchen.
1969 Städtepartnerschaft zwischen Obernkirchen und La Flèche.
1974 Anschluß von Krainhagen, Röhrkasten, Gelldorf und Vehlen an Obernkirchen.
1999 HEYE-GLAS feiert 200jähriges Firmenjubiläum.
2001 Insolvenz der Hermann Heye KG.
2003 Mit Wirkung vom 01.01.2003 übernimmt der irische Behälterglashersteller Ardagh im Rahmen eines Asset Deals sowohl den Geschäftsbereich Behälterglas mit den Werken Obernkirchen und Germersheim als auch den Geschäftsbereich Heye International. Beide Geschäftsbereiche werden getrennt voneinander als selbständige GmbH´s (HEYE-GLAS GmbH und Heye International GmbH) unter einer von Ardagh geleiteten Holding geführt.
2008 Sensationelle Dinosaurierfährten werden in den Obernkirchener Sandsteinbrüchen entdeckt.

Historische Ansicht aus den Anfängen der Heye-Glasfabrik
Meilensteine der Firmengeschichte

Maschinenfabrik Bornemann
Die Geschichte der Obernkirchener Schlosserdynastie Bornemann